Johann Csink

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Johann Csink (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Durlsorf 1823 - 26. 11. 1905 Eperies), Erzieher. Die Eltern schickten ihn nach Ozd'any, um Madj. zu erlernen. St: Kesmark (Rechtswiss. Theol.). Gerichtsbeamter in Eperies, erwarb 1847 das Anwaltsdiplom. Wegen Teilnahme an der ung. Revolution mußte er fliehen. In Breslau wurde er 2 Monate festgehalten u. kam über Hamburg u. Belgien nach London, wo er nach Erlernung der engl.- Sprache als Lehrer wirkte. In die Heimat zurückgekehrt, konnte er nicht Anwalt werden, wurde Lehrer in Kesmark u. Eperies, Hauptbuchhalter der Credit- u. Gewerbebank in Leutschau. 1871 als Lehrer an die höh. Mädchenschule in Kaschau berufen, wo er auch einen Kinderg arten grün det e. Schrieb madj., engl. u. dt. Lehrbücher, z. B. "Lehrbuch für BS", Kaschau 1862. "De r K indergarten, seine Ein richtun g u. Au fgabe", ebd. 1873; "Leitfa den für den Unte rric ht der dt. Spra che", ebd. 1873 ,u. a. m. ( R) Miem mit W v., Gul. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €