Hollyeugen

Aus AGKFF
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hollyeugen (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Stampfen 9. 5. 1896 -16. 4. 1964 Bp.), Ztgsmann, Schriftsteller. In der Zwischenkriegszeit Verlagsleiter der "Preßburger Ztg.", später Hauptschriftleiter des "Grenzboten". Galt als einer der letzten dt. Ztgsmänner, die wie Müller-Gutenbrunn, Gruber-Szeredai u. Engyeli noch hofften, die Fragen der dt. Minderheit in Ungarn lösen zu können. Seine regelmäß. Beitrr. "Der siebente Tag" u. "Nebst-bei bemerkt" übten am polit. Tagesgeschehen scharfe Kritik. Nach dem Regierungsantritt Tisos trat er beim "Grenzboten" freiwillig aus u. übersiedelte nach Bp., wo er beim "Pester Lloyd" als Schriftleiter u. für die Schweizer Ztg. "Die Tat" als Korresp onden t tät ig war. Seit der Gründung der Ztg. "Freies Leb en" ihr Schriftleiter bis zur Pensionierun g. Nach 1945 fand er s ich in den geän de rten Ver hältn issen nicht z urecht. Sein seh nlic hster Wuns ch, n ach Wien zu übe rsiedeln, g ing nicht in Erf üllung. Er war ein er uns er er beg abtes ten u. profi lie rte ste n Ztgsmänner. Ww: Roman: "Insei der Lüge", 1934; "Der blaue Gott"; zahlr. Theaterstücke, die in Wien aufgeführt wurden, so die Lustspiele "Seine Eminenz", 1926; "Die Fliegermama", 1929, u. der Schwank "Katharina die Widerspenstige", 1933. Dazu viele Skizzen u. Novellen im "Neuen Wiener Journal" u. im "Neuen Wiener Tagbl.". In Bp. veröffentlichte er einen Bd. Gedichte in madj. Sprache (Z) NZtg 24. 4. 1964; HB 15/1964, Nr. 5/7, S. 12; GGL. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €