Heinrich Kalmar

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Heinrich Kalmar (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Preßburg 25. 3. 1870 - 26. 6. 1931 ebda), Ztgsmann, Buchdrucker, in der Arbeiterbewegung tätig. 1903/14 Schriftleiter der "Westung. Volksstimme". Mußte wegen seiner soz.-dem. u. antistaatl. Einstellung Preßburg verlassen u. ging nach Bp. Die Nationalitätenfrage beschäftigte ihn schon frühzeitig. Unter der Regierung Kärolyi war er Staatssekretär im Dt. Ministerium, in der Räterepublik Dt. Volksbeauftragter. Nach dem Sturze B. Küns zum Tode verurteilt u. zu lebenslängl. Kerker begnadigt, wurde er 3 Jahre später auf freien Fuß gesetzt. Nach Preßburg zurückgekehrt, wo er auch Gemeinderat war, versuchte er sich wieder für die Arbeiterbewegun g ein zuset zen , fand abe r wegen seiner Streitsucht u. Des pot ie keine rechte Anerkennung. (R) Mel, R UZ l, 74, G. Reschat. Das dtspra ch. Z tg swesen P reßbu rgs, München 1942, S. 50. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €