David Zwittinger

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David Zwittinger/Czvittinger (* [[]] [[]] in Schemnitz; † [[]] [[]] in [Schemnitz]]), ( um 1667 - 18. 3. 1743 ebd.), Literaturgeschichtler, Bücherkundler. St: Berlin, Straßburg, Tübingen, Altdorf. (bes. Theol.). Schon in diesen Jahren beschloß er, nach dt. Vorbild die biograph. U. bücherkundl. Angaben ungarländ. Schriftsteller zu sammeln. In die Heimat zurückgekehrt, konnte er als Protestant in der damals von Jesuiten beherrschten Stadt kein Amt finden u. widmete sich ganz seinem Lebenswerk, in dem er die Angaben von 296 ungarländ. Schriftstellern veröffentlichte, die u. a. auch vom "Allg. Gelehrtenlexikon", 1715 u. 1717 übernommen wurden. Das Werk erfüllte die wichtige Aufgabe, die ausländ. Gelehrtenwelt zum ers tenma l auf da s ungarlän d. Schrifttum aufmerksam gemacht zu haben, obwohl es nicht immer verläßlich is t. W: "Specimen Hun gar ia; Lit terat ae ", Frank furt- Leipzig 1711. (U/R) M iem 2, 5 56 ( #NAME? ger), Mel l, 339 (= Czvittinger ), WDK 25. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €