Daniel Iränyi

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Daniel Iränyi (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Topperz 24. 2. 1822 - 2. 11. 1892 Nyiregy-häza), Rechtsgelehrter, Politiker. St: Eperies, Kesmark, Rosenau, Pest. Ließ sich als Anwalt in Pest nieder, fand im Sturmjahr 1848 das Feld für seinen jugendl. Tatendrang. Er schlug sich auf die nationalmadj. Seite, änderte seinen Namen, wurde Regierungskommissar des Oberlandes u. eines durch seine Bluturteile berüchtigten Standgerichtes. Beim Zusammenbruch in contumaciam verurteilt, floh er nach Frankreich, wo er als tätigstes u. eifrigstes Mgl. der ung. Emigranten Aufss. für frz., ital. u. belg. Ztgg. schrieb. 1866 war er Kossuths Beauftragter bei Bismarck, kehrte 1867 in die Heimat zurück u. betä tigte si ch als Füh rer der Achtundvierziger-Unabhäng igk eitspartei, die die völlige Trennung vo n Ö sterreich anstrebte , u m dann die B al kanvölke r in einer Donaufö rderatio n zu samm enzu fassen. Na ch de m Ausgleich set zte er sich fü r eine fri edl . Reformtätigke it ei n, w od urc h e r sic h von Kossut h e ntf ern te ; kämpfte für die Zivilehe u. die Unterweisung der Analphabeten. Ww: "Hi-stoire politique de la Revolution de Hongrie 1848 - 1849", Paris 1859; "Honved-album", 1868, u. a. (Z/U) WBL, Miem, DGU, Mel, ÖBL, WEZ 120, RUZ 3,179. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €