Albrecht Paul Keler

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Sigmund Keil (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Schwedler 25. 6. 1887 - 26. 6. 1946 Preßburg), Techniker, Volks-tumspfleger. St: Debrezin, Kaschau (Höh. Gewerbeschule), Maschinenbauingenieur. Arbeitete in Berlin, London u. Bp. Im 1. Weltkrieg Offizier. Ab 1919 Pächter u. Leiter des Stadt. Sägewerkes in Schwedler, ab 1924 Geschäftsführer u. techn. Leiter der Zündholzfabrik der sudetendt. Brüder Karl u. Otto Manouschek. Die Not der Heimat veranlaßte ihn, am öffentl. Leben mitzuwirken. Mgl. d. Zips. Dt. Partei. Gründete mit K. Manouschek den "Karpatendt. Volksrat", der 1927 in "Karpa-tendt. Volksgemeinschaft" umbenannt wurde. Als deren Vertreter 1927 Gemeinderat in Schwedler, trat Keil tatkr äftig fü r die wirt schaftl. u. kulturellen Belange d er Dt. in der Unterzips ein. Mitgründer de r " Zentralen Milchgeno sse nschaft ", de s Dt. Kult urver bandes, der R aiffeise nban k, d es D t. Turnerb undes u. der Zweigst elle für Ki nde rschutz u. Ju gendfürsorge in de r Unte rz ips . 1 928/3 4 leit ete er ei ne eig en e Ziegelfabrik. 1928 mit Manouschek aus der Zipser Dt. Partei ausgeschlossen, gründeten sie mit S. Frühwirt u. Roland Steinacker die "Karpatendeutsche Partei". Nach dem Wahlbündnis mit der Sudetendt. PKlein Julius (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Eperies 5. 5. 1844 - 21. 11.1915 Bp.), Pflanzenkundler. St: Wien, Zürich, München. 1872/1913 Prof. der TH. Bp. 1898 Mgl. der UAkW. 20 Jahre hindurch Vizepräs., dann Präs, der kgl. Ung. Naturwiss. Ges. 1910 Dr. phil. h. c. der Univ. Klausenburg, Schriftleiter der ständigen dt. Beilage der madj. "Botan. Mtlgen der kgl. Naturwiss. Ges.". Schrieb zahlr. Abhandlungen für die dt. u. madj. Fachpresse, sowie mehrere Fachww. in madj. Sprache (U/R) Miem, DGU, ÖBL, WDK 73. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 € artei 1935/38 Senator im Prager Parlament. 1939Landesinsp. u. Kreisleiter der Dt. Partei in der Unterzips u. bis 1944 Abgeordneter im Slk. Parlament, wo er sich für wirtschaftl. u. soziale Fragen einsetzte. 1940 erwarb er die Plandersche Nagelfabrik, die er ausbaute; daneben bastelte er an versch. Erfindungen. Nach der Niederlage bei Stalingrad sprach er bei Himmler wegen der Evakuierung der Karpatendt. nach Dtland vor, die dieser ablehnte. Wegen der Evakuierung der Unterzipser nach dem Aufstand der Slk. Armee im Herbst 1944 wurde er von der Volksgruppenführung als Kreisleiter abgesetzt u. übersiedelte zu seiner Familie nachTroppau, wo er sich der umgesiedelten Landsleute annahm . Nach Kriegsende floh er nach Reichenberg u. Palitz bei Eger, wo er angezeigt u. eingesperrt wurde. Am 22.6.1946 mangels persönl. Schuld wegen "Verrat, Kollaboration u. Verrat am Aufstand" vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt u. am 2.6.1946 in Preßburg hingerichtet (R/St). Steinacker, KJb 38/1987, S. 33 ff. Mtlg. von Helma Keller, geb. Keil. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €