Adam Lazius

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Lazius Adam (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Kaschau, 17. Jh., t Bösing), ev., dann r. k. Priester. St: Leutschau, Ödenburg, Sillein, Wittenberg. 1666 bei der Errichtung des Collegs zu Eperies war er Prof. der Redekunst, nach einem halben Jahr Hofgeistlicher des Grafen Emme-rich Thököly in Kesmark. Während der Glaubensverfolgung wurde er in Eisen geschlagen nach Preßburg gebracht u. verbannt. Der Entbehrungen in Schlesien überdrüssig, kehrte er nach Preßburg zurück, trat zum Katholizismus über u. wurde zum Priester geweiht, lebte ausschweifend in Bösing, wo er auch starb. Ww: Trauer- u. Grußgedichte: "Epicidia in Obitu... Pauli Fischeri...", Wittenberg 1664; in Nik. Sar-löi "Dispu tatio Meta phy sica...", ebd. 1664, u. in Ludwig Lutzius " Dis putatio theo-logica", ebd. 1664. (R) Mi em. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €