Adalbert Kehrling

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Adalbert Kehrling (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Georgenberg 25. 1. 1891 - 26. 4. 1937 Bp.), Tennismeister. Wiederholt erschien er in den Jahren nach dem 1. Weltkrieg. Schnitt bei der sog. Kleinen Olympiade in Göteborg als Bester ab u. errang in zahlr. Spielen den Meistertitel. In den J. 1924/33 war er 37mal Mgl. der Auswahlmannschaft. 1926 erwarb er bei der Badener Tischtennismeisterschaft die Silberne Medaille. Auch als Fußballer gelangte er wiederholt in die Auswahlmannschaft. (U) Mel. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 € Klein Geisa (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (Leutschau 27. 9. 1897 - 16. 3. 1976 München), Rechtsanwalt, Vorkämpf er des Zipser Deutschtums. St: Berlin (Dipl. Kfm.),Bp., Preßburg, Jena (Dr. phil.), Prag (Dr. jur). Schon in Berlin, angeregt vom Abwehrkampf der Siebenbürger Sachsen um ihr Volkstum, wollte er während des 1. Weltkrieges die fast 3 Millionen Dt. in Ungarn zusammenfassen u. bei der Bper Regierung die Einstellung der Madjarisierung erreichen. Im Herbst 1918 nahm er an der Gründung des Oberung. Volksrates teil u. erstrebte die kulturelle Autonomie der Zipser. 1919/20 rief er den "Zipser Boten" wieder kurzfristig ins Leben. Mitgründer der Zipser Dt. Partei, 1922/24 deren G enera lsekr etä r, organis ierte die Wahlkämpfe in der Zips, gr ündete die sozialpolit. Fürsorgestelle u. die Zipser Hochschü ler verbind ungen i n Prag, Brunn u. Preßburg. Als die ZDP zun ehme nd ins mad jaron . u. irredentis t. Fahrwass er geriet, na hm er an der Gründ ung d er K ar pat end t. Pa rtei t eil. W ähr end de r selb-ständ. Slowakei nahm er am Auf-u. Ausbau der Wirtschaft!, u. kulturellen Organisationen der Zipser Dt. regen Anteil. Obwohl der 1873 gegründete Karpathenver. nach dem 1. Weltkrieg Dt. als Geschäftssprache eingeführt hatte, stand er volkspo-lit. noch immer unter dem Einfluß der Bper Regierung. Kl. übernahm mit a. jüngeren dtgesinnten Mgl. die Führung, doch wurde die Umgestaltung durch die Vertreibung jäh beendet. Nach Kriegsende in Ungarn eingekerkert, wurde er als "Panger-mane" an die CSR ausgeliefert u. ein Jahr in einem Arbeitslager gefangengehalten, bis er dem erkrankten Neudorfer Notar Dr. L. Stefänik als Notariatsleiter zugewiesen wurde. 1950 kam er als Vertriebener nach Bayern, zuerst im Staatsdient bei der Entschädigung, dann bei der Handelsmission in Bp. u. zuletzt als Rechtsanwalt in München tätig. (R) KP 8/1957, Nr. 9, S. 7; KP 13/1962, Nr. 10, S. 3; KP 18/1972, Nr. 9, S. 3; KP 27/1976, Nr. 4, S. 6. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €