Caspar Zarändy

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Caspar Zarändy (* [[]] [[]] in [[]]; † [[]] [[]] in [[]]), (urspr. STEFFESIUS von THURNSTEIN Alfred; Preßburg 20. 12. 1860 - 24. 8. 1911 Kamenica nad Hronom). Dipl. Archivar. St: Tyrnau, Bp. (Rechtswiss.). Aus dem Sohn eines eingewanderten Dt. wurde der fanatischste Madjare. In den Ereignissen von Tisza-Eszlär spielte er erstmals eine Rolle in der Öffentlichkeit, indem er eine antisemit. Partei unter den Studenten gründete. Mit Broschüren u. Plakaten rief er einen wirkl. Aufruhr in der Hauptstadt hervor. Später trat er als Schriftsteller hervor, schrieb Erzählungen u. befaßte sich mit genea-log. Studien. Er hatte einen exentr. Charakter, war in zahlr. Presseprozesse verwik-kelt. Kaufte sich spät er ei n Gut in Kamenica nad Hronom, wo er starb. Neben za hlr . Aufss. veröffentlichte er madj. Ww, E rzä hlungen usw. (R) Mi em. * Rudolf, R. & Ulreich, E. (1988) Karpatendeutsches biographisches Lexikon, Arbeitsgemeinschaft der Karpatendeutschen aus der Slowakei, Stuttgart, ISBN 3-927096-00-8, Preis: 10,00 €